Diese Pressemitteilung haben wir auf der Webseite der Europäischen Kommission gefunden:
Bei einer Reihe von Freiwilligen Feuerwehren sorgen Medienberichte für Unruhe, wonach die Europäische Kommission eine Arbeitszeitobergrenze von 48 Stunden für den freiwilligen Einsatz festlegen will.
Dies ist falsch.
Es gibt derzeit keinen Vorschlag der Europäischen Kommission, die bestehenden Regeln (EU-Arbeitszeitrichtlinie) zu ändern.
Insbesondere hat die Kommission nicht vorgeschlagen, eine Höchstgrenze von 48-Arbeitsstunden für die freiwillige Feuerwehr festzulegen.
Die Frage der Änderung der Richtlinie im Bezug auf die Freiwillige Feuerwehr wurde nicht von der Kommission, sondern von Freiwilligen Feuerwehrverbänden während einer Konsultation zur Überprüfung der allgemeinen Regeln in der Arbeitszeitrichtlinie aufgeworfen.
Am Freitag Abend heulten in Pente und Achmer die Sirenen. Die Alarmdurchsage lautete "Wald und Flächenbrand im Schagen". Kurze Zeit später meldeten die ersten Fahrzeuge "Einsatzstelle an" und die Übung konnte beginnen. Ortsbrandmeister Rolf Stückemann und sein Stellverteter Arnim Spengler sowie Frank Schulte hatten sich für die beiden Feuerwehren etwas besonderes ausgedacht. Nachdem einige Personen am Kanal ein Lagerfeuer entzündeten und kräftig dem Alkohol zusprachen, achtete so recht niemand mehr auf das Feuer. Dieses machte sich bereits selbstständig und wurde durch einen starken Wind weiterhin angefacht. Massiver Funkenflug entzündete schließlich ein angrenzendes Feld sowie ein Waldstück. Die Personen ergriffen die Flucht und alarmierten die Rettungskräfte. So lautete das Szenario, welches sich das Trio ausgedacht hatte.
Bei dem vierten Alarm für die Freiwillige Feuerwehr Engter in der vergangenen Woche brauchten die ehrenamtlichen Brandschützer zur Abwechslung mal nicht auf die Autobahn ausrücken. Von der Leitstelle im Kreishaus wurde eine starke Rauchentwicklung in einer Scheune mit zwei darin vermissten Person an der Vördener Straße gemeldet.

Als gegen 18:30 Uhr die Sirenen in der Stadt aufheulen, denken einige Bürger an den Brand in der Bonhoefferstraße an Ostersamstag. Doch dieses Mal heulten die Sirenen, um die lang vorbereitete Übung am Alloheim in der Breuelstraße anzukündigen. Kurze Zeit später wurde die wiedereinkehrende Ruhe von den Einsatzhörnern der Feuerwehr durchbrochen.