Feuerwehren trainieren Eisrettungen- Schnelle Rettung aus dem Eis geprobt |
| Veröffentlicht von Feuerwehr Achmer am 12.02.2012 | Aktuelles aus der Feuerwehr >> Achmer |

Gegen 20:30 wurde es dann ernst für die Brandschützer aus Achmer. Feuerwehrtaucher Udo Stückemann stellte sich freiwillig als Opfer zur Verfügung und in der Rolle des „Opfers“ sichtlichen Spaß. Bei einer Wassertemperatur von 4° Celsius war es in seinem Trockentauchanzug im Wasser gut auszuhalten und kaum das er von den Feuerwehrleuten gerettet und an Land gebracht worden war zog es ihn auch gleich wieder ins Wasser.
„Wichtig ist“, so Ausbilder und Berufsfeuerwehrmann Kai Lüssenheide „das man die eingebrochene Person nicht direkt anfasst, da sonst die Gefahr besteht, das der Retter selbst ins Wasser gezogen wird“. Hier sei es sinnvoller, mit Bandschlingen zu arbeiten um das Opfer auf das schwimmfähige Spineboard (Rettungsbrett aus Kunststoff) oder das Steckleiterteil zu ziehen“, so Lüssenheide weiter.
Als weiteren Aspekt nannte Lüssenheide den Einsatz von Überlebensanzügen bei der Eisrettung, da sie die Einsatzkraft bei einem Einbruch ins kalte Wasser besser schützen als die eigentliche Feuerschutzbekleidung. Zum testen dieser Anzüge hatte die DLRG einen solchen mitgebracht.
Nach rund zwei Stunden endete der Übungsabend für die freiwilligen Brandschützer, die zwischendurch auch einige Ueffelner Kameraden als Zuschauer begrüßen konnten, mit einer heißen Suppe im Achmeraner Feuerwehrhaus.
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Text und Fotos: Henning Stricker
Zuletzt geändert am: 11.03.2012 um 21:16
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